Migrantische Perspektiven auf die DDR

"Ossi-Ausländer" unter der SED-Diktatur und in der Transformationszeit 1989/90 - historisch-politische Jugendbildung mit migrantischen Zeitzeug*innen

Juli 2021 – Dezember 2023

 

Hochzeitsfeier, 19.8.1989, Standesamt Leipzig-Mitte mit Bild von Erich Honecker, (© Multikulturelles Zentrum Dessau)
Hochzeitsfeier, 19.8.1989, Standesamt Leipzig-Mitte mit Bild von Erich Honecker, (© Multikulturelles Zentrum Dessau)

 

Projektbeschreibung

Das Projekt entwickelt innovative Vermittlungsformate zu einem bis heute eher marginalisierten Thema – zu den komplexen Lebensrealitäten von Migrant*innen vor 1989 und in der Transformationszeit der Wende. Gerade die Perspektiven von Zeitzeug*innen sollen wissenschaftlich fundiert gesichert sowie Inhalte und Methoden für die historisch-politische Bildungsarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen erarbeitet werden.

Ausgehend von den Zeitzeug*innen sieht eine Projektsäule die Quellensicherung durch lebensgeschichtliche Interviews vor – in Kooperation mit den wissenschaftlichen Partnern der Zeitzeugenstellen der Universität Erfurt und der Geschichtsdidaktik der Universität Halle. Die andere Säule fokussiert – in Zusammenarbeit etwa mit Filmemacher*innen, Designer*innen und Medienpädagog*innen – auf die Erprobung partizipativer Vermittlungsformate: Wie finden die Jugendlichen Zugang zu Perspektiven von DDR-Migrant*innen – und zu Aspekten wie autoritärer Staat, Segregation, Rassismus oder Eigensinn?

Mit dem Dokumentationszentrum und Museum über die Migration (DoMiD) kooperieren wir mit Blick auf Fragen der Archivierung und museumspädagogischen Vermittlung.

 

Ausführlichere Informationen folgen hier in Kürze

 

Haben Sie Fragen oder Anregungen?

Dann melden Sie sich gerne bei Dr. Heike Kanter: h.kanter@multikulti-dessau.de

Telefon: 01575-2880007

 

 

Das Projekt "Migrantische Perspektive auf die DDR" wird gefördert von der:

 

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Im Rahmen des Bundesprogramms:

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